Feuerwehr verzeichnet 34 Einsätze

Bad Rippoldsau-Schapbach Feuerwehr wird zu 34 Einsätzen gerufen

Von Wilfried Weis 06.03.2017 / Bericht von Schwarzwälder Bote
Zu 34 Einsätzen wurde die Feuerwehr Bad Rippolds­au-Schapbach im vergangenen Jahr gerufen. Bei der Hauptversammlung im Kurhaus standen auch Ehrungen auf dem Programm.

Bad Rippoldsau-Schapbach. 49 aktive Mitglieder, darunter fünf Frauen, zählt derzeit die Feuerwehr Bad Rippoldsau-Schapbach. Die Tagesverfügbarkeit sei in der Gemeinde nicht optimal, da viele Wehrmänner auswärts arbeiteten. Doch hoffe er, dass die Jugendarbeit Früchte trage und einige Jugendliche in die aktive Abteilung überwechseln, sagte Kommandant Markus Müller.

Bei den 34 Einsätzen waren Ölspuren zu beseitigen, Autos nach Unfällen zu bergen und mehrere Kaminbrände zu löschen. Dabei habe sich gezeigt, wie wichtig eine Wärmebildkamera sei. In der stillgelegten Kurklinik gab es einen Brand in der Notstromversorgung, der aber schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte. Bei zwei Unwettern mit 19 Einsatzstellen war die Wehr sehr gefordert. Am 7. Juni war der Sulzerbach überflutet und am 24. Juni das Salzbrunnenbächle.

Kommandant fordert Führungsgruppe

„Wir benötigen dringend eine Führungsgruppe“, forderte Kommandant Müller. Diese solle den Einsatzleiter zu unterstützen. Aufgaben wie Dokumentation, Lagedarstellung, Funkverkehr und Nachforderungen solle diese Gruppe übernehmen. Derzeit sei die Führungsgruppe im Aufbau. Christian Keller aus Wolf­ach wird die Arbeit der neuen Führungsgruppe unterstützen. Der Fuhrpark der Wehr sei auf einem technisch guten Stand, sagte Müller.

Der neue Mannschaftstransportwagen (MTW) stehe bald zur Abholung bereit. Auch die Katastrophenschutzübung im Oktober am Heimenbergkopf mit 192 Personen sei sehr gelungen, gab Müller bekannt.

Über die Abteilung Schapbach, die 22 Aktive, darunter drei Frauen, umfasst, berichtete ebenfalls Kommandant Müller. Stolz war man auf das neue HLF, das im Sommer in Betrieb genommen wurde und am 14. Mai beim Sommerfest der Abteilung gemeinsam mit dem neuen MTW eingeweiht wird.

Für die Abteilung Bad Rippoldsau gab Alfred Maier den Bericht. Aus 24 Männern und zwei Frauen besteht diese Abteilung. Es war insgesamt ein sehr einsatzreiches Jahr mit zwölf Proben und 31 Einsätzen. Jugendwart Markus Brüstle teilte mit, dass 24 Jugendliche im Alter von acht bis 17 Jahre in der Jugendfeuerwehr tätig seien. Für die Jugendfeuerwehr würden noch Betreuer gesucht. Sie feiert im Herbst ihr 25-jähriges Bestehen. Die Alterswehr mit ihrem Leiter Bruno Schmid hat derzeit 31 Mitglieder.

Zwei frisch gebackene Brandmeister

Bürgermeister Bernhard Waidele äußerte Anerkennung und Dank angesichts der beachtlichen Bilanz in allen Abteilungen. Erfreulich sei die gute Ausrüstung. Er hoffe, dass die Wehr von größeren Einsätzen verschont bleibe.

Kreisbrandmeister Frank Jahraus betonte, wie wichtig es sei, dass die Atemschutzträger perfekt ausgebildet sind. Für die Tagesverfügbarkeit, die leider in vielen Orten immer schlechter werde, müsse man Feuerwehrleute von anderen Bezirken anfordern, um den Brandschutz zu gewährleisten, sagte Kreisbrandmeister Jahraus. Grüße und Dank für die gute Zusammenarbeit überbrachte auch der DRK-Vorsitzende Ludwig Kern im Auftrag des Deutschen Roten Kreuzes.

Kreisbrandmeister Frank Jahraus ehrte Martin Armbruster und Markus Gebele mit dem Ehrenzeichen in Silber und einer Urkunde für 25-jährigen aktiven Dienst in der Feuerwehr Bad Rippoldsau-Schapbach. Markus Brüstle und Martin Börsig, beide aus der Schapbacher Abteilung, wurden zum im Rahmen der Hauptversammlung Brandmeister befördert.

Quelle:// http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.bad-rippoldsau-schapbach-feuerwehr-wird-zu-34-einsaetzen-gerufen.b37faa14-dcc3-4631-9d7a-2e85bbe39f03.html

Rund 200 Personen an Übung am Heimenberg beteiligt

An einer groß angelegten Katastrophenschutzübung im Landkreis Freudenstadt haben sich auch die Abteilungswehren von Bad Rippoldsau-Schapbach beteiligt. Über die Übung berichtet Kommandant Markus Müller.

Vom Landrat wurde in der Übung der Katastrophenfall ausgerufen. Der Verwaltungsstab und die Technische Einsatzleitung (TL) des Landkreises fanden sich am Landratsamt ein und nahmen die Arbeit auf.

Das angenommene Szenario war, dass sich in Bad Rippoldsau Heimenberg im Bereich der Stammgastbank eine Jugendgruppe aufhielt, die dort von einem Gewitter überrascht wurde. Im Bereich der Stammgastbank schlug ein Blitz in ein Baum und fing Feuer. Dieses breitete sich rasch aus.

Die Jugendgruppe flüchtet und verlief sich im Wald, ein Jugendlicher kam an die L 96 und konnte die Feuerwehr verständigen. Von den anderen Jugendlichen fehlte jede Spur.

Für alle Einsatzkräfte wurde am Ortsausgang Kniebis, bei der Köhlerschänke ein Bereitstellungsraum organisiert. Von dort aus wurden die nachrückenden Kräfte an die Einsatzstelle abgerufen.

Brand zu löschen und Vermisste zu suchen

Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte laut Übungsannahme ein Fläche so groß wie ein Fußballfeld. Die Zufahrt zur Stammgastbank war durch ein abgestelltes Fahrzeug versperrt, dieses musste erst zur Seite geschoben werden.

Nach rund 500 Metern lag ein Baum über den Weg, der durch Einsatz einer Kettensäge zerkleinert und auf die Seite geräumt wurde. Die Löscharbeiten wurden aufgenommen und die Vermissten gesucht..

Über die TL am Landrats-amt Freudenstadt wurde unter anderem ein Rettungshubschrauber mit Winde, das Veterinäramt wegen gesichteten Bären sowie Betriebsmittel für Fahrzeuge und Pumpen organisiert.

Insgesamt waren laut Müller bei der Übung 193 Personen im Einsatz, darunter Feuerwehr, Hundestaffel, Bergwacht, Polizei, Drohnen-Lenker, Verletzte/Vermisste, Rotes Kreuz und Fotografen.

Nach der Übung wurden alle Beteiligten im Kurhaus Bad Rippoldsau bewirtet.

Autor:
red/lr

Katastrophenschutzübung 29.10.2016

Eine Katastrophenschutzübung findet am Samstag, 29. Oktober, in der Zeit von 9 bis 13 Uhr im Landkreis Freudenstadt statt.

Kreis Freudenstadt. Unter der Schirmherrschaft von Landrat Klaus Michael Rückert werden sich 1300 Einsatzkräfte mit fast 200 Fahrzeugen an der Übung beteiligen. Eingebunden sind alle Hilfs- und Rettungsorganisationen für den Katastrophenschutz sowie überregionale Kräfte, die im Ernstfall ebenfalls zur Unterstützung angefordert werden könnten.

Mit der Katastrophenschutzübung, die unter dem Arbeitstitel „Auerhahn 2016“ läuft, sollen neben den einzelnen Szenarien vor Ort auch die Alarmierungs- und Arbeitsabläufe der Krisenorganisationen trainiert und analysiert werden. Insgesamt werden sieben Schadenslagen im Landkreis simuliert. Wegen des großen Gesamtaufkommens an Einsatzfahrzeugen kann es laut Kreisverwaltung im gesamten Kreisgebiet zu einzelnen Verkehrsbehinderungen oder sonstigen Beeinträchtigungen kommen.

Neues HLF10 der Gemeinde Bad Rippoldsau-Schapbach

Neues HLF10 der Gemeinde Bad Rippoldsau-Schapbach
 
Am Donnerstag und Freitag waren einige unserer Kameraden bei der Firma Lentner und haben unser neues Fahrzueg abgeholt.
 
Das neue HLF (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug) ersetzt ein fast 40 Jahre altes TLF (Tanklöschfahrzeug) und wurde entsprechend des Feuerwehrbedarfsplans angeschafft.
 
Es wurde nach der Abholung noch ein bischen gefeiert mit dem Bürgermeister, Kreisbrandmeister, Gemeinderat und den Kameraden aus der Abteilung Bad Rippoldsau.
 
Eine offieziele Einweihung mit den Bürgern der Gemeinde Bad Rippoldsau-Schapbach wird es in den kommenden Wochen geben.
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